Kartenlegen (nicht nur) für Designer

Karten lügen nicht! So zumindest sagen es die Kartenleger. Aber diesem esoterischen Kram glaubt man ja nicht, oder? Wie wäre es da mit ein paar wissenschaftlich belegten Weisheiten, die nicht nur spannend und schön zu lesen sind, sondern auch noch dabei helfen können, tatsächliche Problemlösungen anzustubsen.

Verpackung mit Zitat

Stephen P. Anderson beschäftigt der Mensch an sich. Deshalb hat er sich durch einen Berg psychologischer Literatur gewühlt. Seine Bemühungen mündeten in der Veröffentlichung der Mental Notes, einem aus 50 Karten bestehenden Set, das dabei helfen soll, Entscheidungen auf psychologischer Basis zu treffen.

Kartenset mit weißen Karten und blauem Rücken

In the midst of a busy project it’s all too easy to forget the nuances that distinguish great products. Mental Notes brings together 50 insights from psychology into an easy reference and brainstorming tool. Each card describes one insight into human behavior and suggests ways to apply this to the design of Web sites, Web apps, and software applications.

Illustriert wurden diese Insights von dem genialen Kevin Cornell, dessen Arbeiten ich sehr bewundere. Jede Karte trägt den Titel, ein oder mehrere Anwendungsgebiete (z.B. Memory, Attention), die Definition, eine Illustration von Kevin Cornell und mögliche Anwendungsideen eines Konzepts. Jede dieser Ideen lässt sich auf Interaktionsdesign anwenden. Fragen und mögliche Antworten sollen eigene Problemlösungsideen anregen. Zusätzlich dazu werden verwandte Konzepte genannt.

Beispiel für Notes-Karten

Wie nun soll das Kartenlesen vonstatten gehen? Es gibt keine vorgeschriebenen Regeln, aber jede Karte dient als eine Art Ideenstifter. Anderson empfiehlt, sich die Frage zu stellen: “Wie kann ich Konzept XYZ nutzen um … [das Ziel] zu erreichen?”. Alles in allem ein spannendes Konzept, wunderbar haptisch und nicht digital :-) . Allein das Lesen macht wirklich Spaß, mal ganz abgesehen vom Kartenlegen.

Die Karten werden in einem hochwertigen Lederetui geliefert und werden ganz sicher für die nächste Zeit auf meinem Schreibtisch einen festen Platz finden. Wer mehr wissen möchte, findet bei Get Mental Notes und Kevin Cornell weitere Informationen.

Courier: Dateien schnell und schön verteilen

Screenshot mit Envelope

Mit Courier stellt Realmac Software mal wieder ein “richtiges” Mac-Programm zu vor: In hübsch und ohne viele Klicks lassen sich Dateien an verschiedene Services verteilen. Noch ist die Anzahl dieser Services beschränkt, doch per Addon, das jeder entwickeln kann, lässt sich Courier erweitern.

Screenshot: Daten versendet

Der testweise mit diesem Artikel versendete Screenshot kam wie versprochen bei Flickr und Facebook an. Leider sind die Testmöglichkeiten der App auf nur 5 Sendungen beschränkt.

Auch Iconfans kommen auf ihre Kosten: Das Icon ist eine Augenweide :-) :

Icon der Applikation

Zeichnen am iPad macht Spaß

Zeichnung

Diese Zeichnung (in voller Größe) habe ich in nicht 20 Minuten mittels Autodesk SketchBook Pro am iPad erstellt. Dafür, dass es das erste Mal war, dass ich das Programm im Einsatz hatte, bin ich recht angetan von der Bedienung und der Fingermalerei.

Ablenkung auf das iPad auslagern

Gestern fiel mir per Twitter der Artikel “Using Your iPad With Your Mac / PC – To Help You Focus” in die Hand. Dort wird beschrieben, was ich seit dem Kauf meines iPad bei mir beobachtet habe: Anwendungen wie Twitter, Mail oder die Todo-Liste, die eigentlich immer um die Aufmerksamkeit des Nutzers ringen, lassen sich prima auf das iPad auslagern und sorgen dabei für viel mehr Ruhe am Arbeitsplatz. Selbst das Auslagern dieser Apps auf einen zweiten Monitor – den ich momentan testweise einmal abgeschafft habe – oder auf einen extra Space, bringt nicht die gleiche Freiheit. Jedenfalls bei mir ;-) .

brooksreview.net schreibt:

All of this means that I check Twitter once or twice and hour instead of every 15 minutes and that I only look at tasks when I need a new one. The best part is that the iPad screen turns off automatically after a bit so I really can’t be distracted.

Google Reader an Instapaper per Tastendruck

Screenshot der Erweiterung

Eine wirklich praktische Erweiterung für Safari ist GReader Instapaper: Ist es installiert, braucht es nur einen Tastendruck – wie z.B. “i” – um den gerade aktuellen Artikel aus GoogleReader an Instapaper zu senden.

Mobiles Internet in Schweden mit Tele2 und dem Mophie Juice Pack

Für mich ist der Urlaub leider vorbei. Vielleicht plant jemand mit dem iPhone Schweden unsicher zu machen. Deshalb hier kurz gefasst meine guten Erfahrungen: Da ich während der Reise meine Fotos geotaggen und auch sonst nicht auf das iPhone verzichten wollte, tigerten wir am zweiten Urlaubstag in eine OnOff-Filiale in Ängelholm und liessen uns dort beraten. Als perfekte Lösung stellte sich die Comviq Amigos Prepaid-Karte heraus. Das Guthaben von 200 Kronen, also etwas mehr als 20 Euro habe ich in zwei Wochen nicht aufbrauchen können. Denn mit diesem Komplett-Online-Paket darf man bis Ende August pro Woche 700MB mobil verbraten und nach Deutschland für rund 7 Cent die Minute telefonieren. Perfekt also!

iPhone mit Mophie Juice Pack Air in Schwarz

Da mein iPhone leider nicht den ganzen Tag lang GPS-Tracks aufsaugen kann, ohne komplett zu ermatten, habe ich mir vor dem Urlaub das Mophie Juice Pack Air zugelegt. Die Rezensionen zu dieser Akku-Hülle könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich persönlich kann nicht meckern. Es tat, was von ihm erwartet wurde: Das iPhone einen ganzen Tag am Laufen halten und eine sorgenfreie Aufzeichnung garantieren. Diese habe ich mit Trails vorgenommen und die Fotos von der Canon 40D dann am Mac mit HoudahGeo geogetagged. Aus meiner Sicht eine prima Kombination, kann ich also nur empfehlen.

Fingermalerei mit dem iPad

Absolut erstaunlich! Wer braucht da noch die Kiste Copics? Die gezeigte Session, in der David Kassan zeigt, wie das iPad kreativ eigesetzt werden kann, dauerte drei Stunden. Die iPad-App, die verwendet wurde, ist Brushes. Gefunden in Hans Dorschs Twitter.

I am a happy customer

Replacement Case

Letzten Mittwoch beschrieb ich meine Sorgen mit dem Speck Fitted iPhone Case. Diese sendete ich zeitgleich auch an den Kundenservice in den USA. Heute klingelte die nette FedEx-Botin um mir mein Ersatz Case zu bringen. Das nenne ich mal Service! Zumal ich bei Amazon Deutschland gekauft hatte und nicht direkt beim Hersteller.

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