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Gedanken & Bilder von Manuela Hoffmann

Dienstag, 11. Februar 2014

Bist du umgestiegen?

Über iOS und iPhone, Android und Nexus oder auch wechselnde persönliche Vorlieben und Spieltrieb

Mein erstes Smartphone war ein HTC Hero mit Android 1.5. Das kaufte ich vor fünf Jahren. Ein iPhone war mir zu teuer. Ich wollte damit unterwegs Fotos machen, diese mobil teilen, meine Termine immer dabeihaben, erreichbar sein usw. Recht schnell stellte ich dann fest, dass ich Smartphones wirklich spannend finde und dass es die tollen Apps zu dieser Zeit nur für iOS gab. So wurde mein nächstes Telefon dann recht schnell ein iPhone 3GS, gefolgt von einem 4S und einem iPhone 5. Android kommt für mich nicht mehr in Frage. Dachte ich. Im Sommer 2013 hatte ich dann allerdings so viel vom aktuellen AndroidOS und vom „Google-Phone“ gehört und gelesen, dass die Neugier siegte und ich mir ein Nexus 4 zulegte. Nexus deshalb weil ich die „rohe“ Android-Erfahrung erleben wollte. Mich interessierte v.a. die Software, von der Hardware erhoffte ich mir mit dem Nexus ein gutes Handling, erwartete aber nicht die Qualität eines iPhones.

Skizze Smart

Als ich das Nexus dann ausgepackt hatte, war ich ein klein wenig geschockt. Denn was ich da in der Hand hatte, fühlte sich sehr viel besser und runder in der Anwendung an, als ich es erwartet hatte. Es hatte so gar nichts mehr mit dem hässlichen Android aus den Anfangszeiten zu tun. Sehr schnell hatte ich das Nexus in unser Mac-iOS-Universum integriert. Das Wichtigste: Ein größerer Screen, an dem es sich auf Anhieb gut schreiben lies, Sharing für alle Apps. Es gab keine Sync-Probleme für Kontakte oder Termine und Android-Pendants für alle wichtigen Apps, mit z.T. erweiterten Features, waren vorhanden. Das Nexus lies sich sehr einfach in eine Apple-Umgebung integrieren. Ich stellte für mich fest, dass meine „iPhone-Liebe“ wohl zu einem großen Teil eher die Freude am mobilen Arbeiten und an durchdachten Apps war. So verbrachte ich dann den Sommer mit dem Nexus und bis auf die Tatsache, dass es mir eigentlich zu groß für die Hosentasche war, blieben wenige Wünsche offen. Aber natürlich war ich neugierig auf iOS7. Und wie. Das iPhone ist ein tolles Gerät, das auch haptisch einfach wunderschön ist. Mit meinen Android-Erfahrungen im Kopf hatte ich also gehofft, iOS7 würde ein leichtes, schnelles, optisch sehr ansprechendes System werden, das dem, was iOS und Android bisher vorzuweisen hatten, in gewisser Weise die Krone aufsetzen würde. Was bin ich enttäuscht worden. Optisch ist iOS7 für mich persönlich ansprechender als der Vorgänger geworden. Schade ist allerdings, dass im Zuge der reinen optischen Anpassungen nun viele Apps ihre Eigenständigkeit verloren haben oder einfach quietschbunt geworden sind. An einige Icons habe ich mich bis heute nicht gewöhnen können und etwas in mir hält ihr Design immer noch für die Konsequenz einer verlorenen Wette. Nur mit dem Abschalten aller Animationen fühlte es sich schneller an, die Akkulaufzeit wurde noch schlechter. Der „Flat-Look“ brachte mehr Probleme in der Bedienung mit sich als er lösen konnte. Auch Voice-Over wurde nicht besser. Also kurzum, iOS7 blieb weit hinter meinen hohen Erwartungen zurück.

Es geht mir in diesem Artikel nicht darum, einen objektiven Vergleich zwischen beiden Systemen anzustreben oder einen Gewinner zu küren. Es sind ganz einfach persönliche Vorlieben und Erfahrungen. Ich möchte im Folgenden einfach ein paar Gründe nennen, die mich persönlich dazu gebracht haben, jetzt wieder zu Android als Betriebssystem für ein Smartphone (nicht Tablett) zu greifen, da ich jetzt des Öfteren gefragt wurde.

Im Vergleich zu Nexus 4/5 fühlt sich das iPhone 5 in der Hand an wie ein Spielzeug. Es passt prima in meine Hosentasche, aber der Bildschirm ist mir mittlerweile zu klein um es länger zu nutzen. Das könnte am Alter liegen, was aber wieder ein anderes Thema ist. Das Umschalten zwischen laufenden Apps über den Homebutton finde ich nervig und umständlich – weil ich so meist Voice-Over aktiviere und denke, dass ich den Button damit irgendwie bald schaffe. Hier gefallen mir die Softbuttons des Nexus sehr gut. Das Nexus 5 liegt gut in der Hand, ist sehr schnell, die Haptik kann allerdings für mich nicht mit der des iPhones mithalten. Die Kamera des iPhone 5 ist super, die des iPhone 5S noch besser. Hier hat das Nexus keine Chance. „Schlecht“ sind die Ergebnisse, die das Nexus 5 liefert nicht. Da ich nach wie vor eine „normale“ Kamera mit Wechselobjektiven besitze, haben Smartphone-Bilder einen anderen Stellenwert. Sie sind Momentaufnahmen, durch die ich mich an Dinge erinnern kann.

Die Apps, die ich auf meinem Telefon installiere und die zum größten Teil mit ihren Desktop-Pendants synchronisieren, gibt es bis auf eine Ausnahme für iOS und Android: Pocket, Evernote, Twitter, Whatsapp (unfreiwillig), Facebook Messenger, Wunderlist, Bring!, Foursquare, Feedly, Instagram, VSCOCam, Dropbox, Strava, Path, Flickr, Couchfunk, Kindle, Readmill. Lediglich Day One fehlt mir unter Android. Cyclemeter ist eine weitere fantastische iOS-App zum Tracken von Radtouren. Sie lässt sich durch Strava aber ganz gut ersetzen.

Screenshot der Pocket-App
Screenshot der Twitter-App:
Pocket-Benachrichtigungen systemweit.

DER große Vorteil von Android für mich ist das Weitergeben von Inhalten einer App in die andere. Das Sharing wird unter iOS wohl niemals so freizügig werden können, wie es Android kann. Die Zeitersparnis, die entsteht, wenn man nicht immer erst in eine App gehen muss, um dann dort Inhalte zu verarbeiten, ist enorm. Pocket ist meiner Ansicht nach in jeder Hinsicht und für jedes System eine herausragende App. Es wird nicht nur die App an sich geboten, die Vorteile und Möglichkeiten des jeweiligen Systems werden ausgelotet. So habe ich sytemweit unter Android die Möglichkeit, einen Artikel, den ich zu Pocket sende auch gleich zu taggen und zu versenden, ohne in die App zu müssen.

Die zweite App, die ich täglich mehrmals verwende, ist Evernote. Ich clippe Webinhalte am Mac, mache Notizen am Telefon und iPad und fotografiere Dokumente und Notizen mit der Seitenkamera. Unter Android bietet Evernote mehrere Widgets, die den Zugriff auf die einzelnen Funktionen und Notizen noch leichter machen. Daran gewöhnt man sich schnell. Auch andere Apps wie Wunderlist bieten hilfreiche Widgets an, die man nicht nutzen muss, aber kann. Wetterwidgets, Kalender, Uhren etc. gibt es im Play Store bis zum Abwinken. Mit Launchern wie Apex oder Nova Launcher kann man die Größe dieser Widgets ändern, sie gruppieren und ins Dock packen. Das Dock lässt sich übrigens ebenfalls mit mehreren Screens versehen. Praktisch für Apps, die man of braucht aber nie sehen will. Das Potential, sehr viel Zeit mit der Anpassung des Systems zu verbringen, ist bei Android auf jeden Fall um einiges größer als es unter iOS der Fall ist.

Nexus-Screenshots
Lockscreen mit DashClock (links), Home-Screen (mittig) und Widgets für Evernote und Wunderlist (rechts). Farben, Icons, Größen etc. können nach Belieben angepasst werden.

Für die Anpassung des Lock-Screens stehen Widgets wie DashClock und NiLS zur Verfügung, so dass von der Uhr bis zu den zu benachrichtigenden Apps alles konfigurierbar und machbar ist. Mittels DashClock lasse ich mir Anrufe, Termine, Wunderlist-Aufgaben, Evernote-Reminder und Whatsapp- und SMS-Nachrichten anzeigen. NiLS kann Benachrichtigungen im Stile von iOS generieren.

Viel Zeit kann man generell auf die Anpassung der Benachrichtigungen verwenden. Verschiedene Apps wie Light Flow und Locale erlauben es, alle Benachrichtigungen des Systems bis hin zur Farbe und Blinkfrequenz der LED anzupassen. Wer dann noch weiß, ob das blaue Blinken der Benachrichtigungslampe nun auf einen neuen Tweet oder einen Kalender-Alarm hinweist, hat es richtig gemacht ;-). Auch die „Nicht stören“-Funktion von iOS kann man so problemlos nachbilden. Ja sogar alle Benachrichtigungen summen oder verstummen zu lassen, wenn das Telefon umgedreht auf dem Bildschirm liegt, ist schnell eingestellt. Wie man vielleicht daraus lesen kann: Android-Apps bieten viele Möglichkeiten, das System zu (ver-)konfigurieren. Es funktioniert aber auch zufriedenstellend ohne diese Zusätze.

„Bist du umgestiegen?“ wurde ich gefragt. Umsteigen muss man meist öfter um ans Ziel zu kommen. Und wie war das mit dem Weg und dem Ziel? Spannend. Apple wird das iPhone mit einem größeren Display ausstatten, was wird sich dann in naher Zukunft bei iOS tun? Ich bevorzuge das System, das mich schnell das machen lässt, was ich möchte. Das ist momentan das Nexus mit Android 4.4.2. Die Unterschiede zwischen beiden Systemen sind lange nicht mehr so groß wie sie mal waren. Android hat mächtig aufgeholt. Was mir fehlt? Die Aufgeräumtheit, die iOS früher hatte. Aus Gründen, die mir nicht klar sind, gibt es sehr wenige optisch ansprechende (inkl. Icon) Twitter-Alternativen. An Apps wie Tweetbot oder Twitterific ist nicht zu denken. Und sehr schade ist es, dass Day One z.B. nicht offener für andere Betriebssysteme ist. Da man ja aber viel Zeit am eigentlichen Rechner verbringt, ist dort immer noch genug Raum dafür.

NB: Wer Evernote nutzen möchte, kann sich über diesen Link anmelden und mir damit z.B. mehr Speicherplatz dort schenken.

Freitag, 20. Dezember 2013

Ankommen

„Today me will live in the moment unless it’s unpleasant, in which case me will eat a cookie.“

Und schon wieder eine Schreibpause hier … Jaja, diesmal jedoch aus einem wirklich guten Grund heraus: Mit allem Hab und Gut in 120 Umzugskisten verpackt, sind wir quer durch Berlin gezogen. Vor allem aus familiären Gründen zog es uns in Berlins Süden; zusätzlich hat uns die Gentrifizierungswelle, die immer noch unerschütterlich durch den Prenzlauer Berg rollt, nun denn doch (nach einiger Standhaftigkeit) weggespült.

So sind wir vom quirligen & trendigen (ich mag das Wort nicht, aber hier passt es ja schon) Prenzlauer Berg in einen ruhigen Teil von Steglitz gezogen. Kontrastprogramm pur! Statt die U2 vor dem Fenster in verlässlicher Regelmäßigkeit vorbeirattern zu hören, vernehme ich nun morgens komplette Stille und später das Gezanke mehrerer Meisen und das Rauschen von Birkenzweigen im Wind vor meinem Arbeitszimmerfenster. Klingt idyllisch. Ist auch irgendwie so. Aber keine Sorge, ein paar Straßen weiter brummt auf der Schloßstrasse der Kommerz.

Die zwei Male, die ich seither wieder im Prenzlauer Berg war, waren von gemischten Gefühlen begleitet. Denn nach 13 Jahren fällt der Abschied nicht leicht. Gerade in den letzten zwei Jahren war mir die Gegend aufgrund der vielen Radtouren noch mehr ans Herz gewachsen. Aber: Blick nach vorn und auf zu neuen Ufern. Steglitz will entdeckt werden. So langsam fühlt sich das neue Zuhause auch wie ein solches an und es kehrt immer mehr Normalität ein, was dringend notwendig ist.

2013 war ein anstrengendes und aufregendes Jahr mit vielen Herausforderungen. Mir geht’s gut mit dem Gedanken, dass der Dezember nun zum Jahresende ein Ankommen im nächsten Jahr schon mal sanft einleitet.

Ich hoffe, ihr seid ebenso irgendwo am ankommen und weniger suchend unterwegs und wünsche in diesem Sinne erholsame Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr.

Mittwoch, 20. November 2013

Geerntet #8

„Morgens gingen sie aus ihren frisch sanierten Altbauwohnungen zur Arbeit, mittags trafen sie sich in Cafés, deren Tische auf verbreiterten Gehwegen standen, und abends kochten sie die Lebensmittel, die sie im Bioladen gekauft hatten …“

Wir Kinder vom Prenzlauer Berg“ ist für alle, die den Kiez kennen/lieben/hassen ein lesenswerter Text von Marcus Jauer in der FAZ.

Ebenfalls in der FAZ schrieb Stefan Schulz mit „Facebooks Blick in eine düstere Zukunft“ einen sehr lesenswerten Ausblick.

Es ist ja nicht die New York Times“ sagten sich die Menschen hinter @9Nov38, bis … Ein intensiver Blick hinter die Kulissen. Lest es, es lohnt! Und Glückwunsch!

Wie viele Bücher schafft man im Monat und wie viele sollten es (dem eigenen Gutdünken nach) sein? Wer sein Pensum erhöhen möchte, sollte den Artikel „How I read 10 books a month“ von Jens O. Meiert lesen. Er schreibt von sich, dass er 10 bis 15 Bücher im Monat liest, was ich für eine ganz ordentliche Zahl halte. Noch viel interessanter allerdings ist, wie er mit dem Gelesenen weiter verfährt.

Als Evernote-Fan habe ich mich gefreut, dass der bisher nur für Chrome verfügbare Web Clipper nun auch für Safari zur Verfügung steht.

Made with Paper

Die Macher der iPad Zeichen App Paper haben den passenden Stift zur App kreiert und man muss zugeben, er sieht fantastisch aus: Pencil – leider momentan noch nicht in Deutschland zu bestellen.

Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die meint, Day One sei die bei weitem liebenswerteste, weil wunderbar stimmige, App für iOS und Mac OSX. Vor Kurzem wurde das Update für iOS 7 vorgestellt. Im Gegensatz zu einigen anderen Apps, die im Zuge dessen ein reines Facelifting erhalten haben, glänzt Day One mit einer ganzen Reihe neuer Features wie z.B. Activity tracking (für iPhone 5s, iPad Air und das neue iPad Mini), Hintergrundsync via Dropbox, Aufzeichnung des aktuell gespielten Titels (leider nur über die Musik-App) und mehr.

Wer unter iOS auch keine Lust hat, alle Zeiten auf die Minute genau einzutragen, dem seit der Tipp „Get 5 Minute Increments in iOS 7’s Calendar With a Double-Tap “ empfohlen.

Dienstag, 12. November 2013

Geerntet #7

“Above all, do not lose your desire to walk: every day I walk myself into a state of well-being and walk away from every illness; I have walked myself into my best thoughts.

HOLSTEE Facebook

Chris Bailey ist in der letzten Zeit voll und ganz in die TED-Welt abgetaucht und hat sich knapp 300 Talks angesehen. In „You Can Easily Learn 100 TED Talks Lessons In 5 Minutes Which Most People Need 70 Hours “ fasst er die aus seiner Sicht lohnenswertesten einhundert Talks nach verschiedenenen Fachgebieten zusammen.

Einfach mal lesen und schmunzeln: Das Leben der anderen:

„Weißt du, Claudia“; sagt sie urplötzlich und macht eine unnötig dramatische Pause, indem sie an ihrem veganen Caramell Frappucchino Light ohne Sahne und ohne Karamell und ohne Geschmack nippt "ist ja alles ganz toll, Twitter, Bloggen, dieser ganze Kram. Klingt nach fun.

Warum sind so viele Social Media Manager solche Vollidioten? “ – Diese natürlich ordentlich reisserisch formulierte Überschrift belohnt den Klick dann aber doch mit ein paar wirklich schönen Kostproben!

Themenwechsel: Inklusion.Inklusion erfahren“: Heiko Kunert hat Marianne Schardt, Mitglied des Bundesvorstands des Verbands Sonderpädagogik, zur Rolle der Sonderpädagogik in einem inklusive Schulsystem befragt. Sie spricht aus guten Gründen dafür, Förderschulen nicht übereilt zu schliessen. Lesenswert für alle, die etwas mit Schule zu tun haben!

Passend dazu – Inklusion ganz hautnah: Am letzten Wochenende hatte die „One Week Band“ ihren ersten – und hoffentlich nicht letzten Auftritt vor Publikum. Im Rahmen von Berlin “Kultur macht stark” und unter der Leitung der Musikschule Steglitz wurde in einer Woche eine Bigband mit 30 Schülern aus 3 Schulen aufgebaut. Das Besondere daran: 13 Teilnehmer sind sehbehindert oder blind. Die Kinder hatten eine Woche um sich voll auf das Projekt zu konzentrieren und ihren Auftritt und Höhepunkt des Projekts dann am Samstag. Alle sind an ihren Aufgaben gewachsen, hatten offenbar viel Spaß und waren voll engagiert. Es war toll, das mitzuerleben und ich hoffe sehr, dass es noch viele derartige Projekte geben wird.

Das Wetter war in den letzten Tagen nicht schlecht und ich war mit dem Rad und auch mit der Bahn unterwegs. Die folgenden Folgen zu den verschiedensten Themen fand ich hörenswert:

In „Der Doktor bin ich“ geht SWR2 der aktuellen Beliebtheit von medizinische Selbsttests nach und fragt danach, was sie taugen und welche Zukunft sie haben.

In Deutschland leben 137.000 Menschen offiziell ohne Krankenversicherung. Sie werden nur behandelt, wenn sie aktut schwere Probleme haben oder in Lebensgefahr schweben. Doch haben sie sich erholt, werden ihnen die Kosten in Rechnung gestellt. Ist man einmal „rausgefallen“, ist es schwer, wieder reinzukommen in die Krankenkasse.

Um zwei Lebensabschnitte durch die wir alle durch müssen drehen sich die Folgen „Die Pubertät – Wenn Mama nervt und Papa spinnt“ und „Wandel in der Lebensmitte“.

Verstrahlter Ruhm“. Ist ein Feature für dradio, das sich mit den Liquidatoren von Tschernobyl befasst. Wer waren diese Menschen, die gleich nach dem Gau vor Ort waren, warum waren sie dort und was ist aus ihnen geworden?

Freitag, 8. November 2013

Geerntet #6

Für das Wochenende freue ich mich auf „Schau in den Lauf Hase“ von Die höchste Eisenbahn

Zuerst die gute oder die schlechte Nachricht?“ Es kommt darauf an, was man erreichen will: Möchte man eine Verhaltensänderung beim Gegenüber erreichen, so legen die Ergebnisse einer aktuellen Studie nahe, sollte man zunächst die gute und dann die schlechte Nachricht verkünden. So bleibt der Inhalt der schlechteren Nachricht länger für die Planung des zukünftigen Verhaltens präsent. Möchte man hingegen, das Gegenüber schonen bzw. die schlechte Botschaft etwas abmildern, fängt man mit dieser an und schiebt dann zur Aufheiterung die gute Nachricht hinterher. Wer es genauer wissen möchte, kann bei Alltagsforschung reinschauen.

Bei Liisa habe ich den Hinweis auf die Dokumentation „Leben, lieben, vergessen – Alzheimer mit 40“ gefunden. Alzheimer mit 40? Ich hatte gedacht, selbst wenn es früh anfängt, dann mit 60 oder 70. Eine sehr bewegende Reportage.

Mit iOS7 hat Apple die Möglichkeiten eingeführt, Apps via Shortcuts über externe Tastaturen zu steuern. Federico Viticci hat für Macstories alles ausprobiert, was möglich ist und „A List of New iOS 7 Keyboard Shortcuts“ zusammengestellt.

Die Diskussion „Apple gegen Google“ wird scheinbar für viele Nutzer nicht langweilig. Jedenfalls darf man schon mal schmunzeln, schaut man sich die Kommentare zu „Überlegenheit von Googles mobilem Betriebssystem: Warum ich ein dummes iOS einem smarten Android vorziehe“ an. Die Gründe, die im Artikel für die iOS-Nutzung angegeben werden, kann ich für mich selbst nicht nachvollziehen. Ich war und bin begeistert vom Nexus, habe aber doch lieber mein kleineres(!) iPhone in der Tasche. Ich bin nach wie vor deutlich glücklicher mit subjektiv schöneren Apps und weniger Konfigurationsmöglichkeiten. (Denn je mehr ich konfigurieren und anpassen darf, desto mehr Zeit vergeude ich mit genau diesem Tun und zwar ohne jemals zufrieden zu sein :-/.) Wie gut, dass jeder anders ist ;-). Ach ja, und an die Barrierefreiheit von iOS kommt Android aktuell gar nicht ran. Ein sehr entscheidender Grund für iOS und MacOS.

Das iPad Air wird, zurecht wie ich finde, mit viel Lob überschüttet. Einen recht ausgewogenen Test hat hat Gizmodo: „iPad Air Review: Bigger Gets So Much Better“.

Freitag
Freitag :-)

Ich wurde heute mehrmals gefragt, welche App für das iPad für diese schnellen Skizzen verwenden würde: Procreate. Procreate bietet realistische Werkzeuge, Layer, Transparenz, Export mit Photoshop-Ebenen, PNG und vieles mehr. Für mich die beste Zeichen-App für iOS.

Schönes Wochenende!

Donnerstag, 7. November 2013

Geerntet #5

Pinterest

Readmill, die beste App, wenn es um das Lesen von eBooks auf iOS- und Android-Geräten geht, hat ein schönes Update erhalten, das es ermöglicht, die Highlights, die andere Leser in einem Buch getätigt haben, direkt im Buch zu sehen. Außerdem ist es jetzt möglich, Abschnitte ebenso leicht mit dem Finger zu markieren, wie man das von Apples iBooks gewöhnt ist. Mehr zum Update im Readmill-Blog: „A new way to read together“.

Lifehacker befragt für die Serie „How I Work“ Personen unterschiedlichster Betätigungsfelder. Ich freue mich über jede neue Folge. In der aktuellen Ausgabe berichtet Anna Holmes, die Begründerin von Jezebel über ihre Arbeit und die Tools, die sie dazu verwendet.

Für den Guardian hat iPhone-Fotograf Dan Rubin vier Smartphones einem Test im Hinblick auf ihre Fototauglichkeit unterzogen. Es treten an: Das iPhone 5S, das Samsung Galaxy S4 Zoom, das Nokia 1020 und das Sony Xperia Z1. Wer wissen möchte, welches Phone gewinnt, findet das Video beim Guardian: Smartphone cameras reviewed by a photography expert – video .

dradio beschäftigt sich in einem Freistil-Feature zum Thema „Melancholie“ ausgiebig mit dieser durchaus erfüllenden und kreativen Form des dosierten und in Maßen gewollten Unglücklichseins. Sehr hörenswert für Melancholiker!

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