Montag, 13. November 2006

Sitze grübelnd am MacBook

Gerade bin ich dank John Gruber über den Service Twitter gestolpert. Wenn ich das richtig verstanden habe, eine technisch ausgefeilte Plattform, in der sich alle registrierten Mitglieder erzählen können, was sie gerade so machen, z.B. wandern, essen, einkaufen …

A global community of friends and strangers answering one simple question: What are you doing?

Bei diesem Projekt stellt sich mir wieder einmal die Frage: Muss man es machen, nur weil es technisch möglich ist? Wen interessiert es, diese Infos aus dem Netz zu holen?

8 Kommentare zu “Sitze grübelnd am MacBook

  1. built by obvious, den odeo machern. treibende kraft ist ev williams der nach dem blogger.com deal eher zu den angekommenen gehört (hab mich mit ihm in sfo getroffen); daher kann sich twitter den laborstatus auch leisten…

  2. Hm, ist für mich ein Widerspruch. Entweder ich wandere, esse, kaufe ein; oder ich hänge vorm Computer und erzähle anderen, dass ich vorm Computer hänge ;)

    Ich finde schon die Instant Messaging Statusmeldungen überflüssig. Weg ist weg, ist doch egal, wo oder warum…

  3. Mich verwundert es, wie niedrig die Schwelle mancher Leute ist, ihre Privatsphäre ins Netz zu tragen. Für viele Blogger ist ihr Blog ja ein Medium, etwas extrovertierter daher zu kommen, aber ob es gleich so weit gehen muss …

  4. habs mal “getestet”.
    macht irgendwie kein spass, da fehlt dass da auch mal einer antwortet.
    mitteilungsbedarf ist ja immer ganz schön und gut, aber mich interessiert es nicht wirklich das irgendwer grade in einer warteschlange steht bei der “genius bar”.
    mal was ganz anderes, manuela wer ist eigentlich dein hoster?

  5. Bei Lifehacker gibt es einen Artikel, wie man Twitter für die eigene Produktivität einsetzen kann. Funktioniert aber wohl nur in den USA, wo man dann auch per SMS darauf zugreifen kann, so wie ich das verstanden habe…

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