In jeder Schulklasse zwei Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten
Es macht – sicher nicht nur Eltern von schulpflichtigen Kindern – schon sehr nachdenklich, wenn man liest, was kobinet zu berichten hat:
Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) sind sechs Prozent der Eltern in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland der Meinung, dass ihr Kind an AD(H)S leidet. Das bedeutet, dass statistisch gesehen in jeder Schulklasse mit 30 Schülern zwei Kinder mit dieser Diagnose sitzen … Immer mehr Kinder erhalten Methylphenidat zur Behandlung von AD(H)S. In den letzten drei Jahren hat das Arzneimittelvolumen um über 30 Prozent zugenommen”, so Jacoby. 2009 hat allein die TK über neun Millionen Euro für diese Medikamente ausgegeben. Mehr als jedes zehnte Kind hat im letzten Jahr ein solches Präparat bekommen.
Mehr dazu: In jeder Schulklasse zwei Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten.
Das ist eine interessanter Artikel. Wie wird es wohl weiter gehen? Sollten wir weniger Zeit mit elektronischen Geräten verbringen?
hjj
Danke für den Link
Ich finde diese ganze AD(H)S-Geschichte sehr zweifelhaft. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Ritalin jedem etwas aktiveren Kind verschrieben wird.
Meiner Meinung nach sollten Kinder laut sein dürfen, aktiv, zappeln. Das gehört dazu. Tatendrang. Ich kann mir beim besten Willen einfach nicht vorstellen, dass wirklich so viele Kinder unter dieser Erkrankung leiden sollen.
In bestimmten Kreisen ist auch jedes Kind hochbegabt und langweilt sich in der Schule, deswegen sind die Noten so schlecht.
Gehört wohl zum guten Ton.