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Gedanken & Bilder von Manuela Hoffmann

Donnerstag, 18. April 2013

Climb a Mountain, tell no one

rainbow

Man macht etwas Neues, etwas Großes, etwas Aufregendes. Man erzählt es, man teilt es. Man bekommt Anerkennung und Feedback. Das bestärkt die Suche nach weiteren Aufgaben dieser Art. Bis man sich irgendwann fragt: Wofür mache ich das eigentlich?

Mit diesem Gedankengang beschäftigt sich Joel Runyon in seinem Artikel “Climb a Mountain, tell no one“. “Würde ich XYZ auch tun, wenn es niemand mitbekäme?” Beantwortet man diese Frage nicht mit einem klaren “Ja”, ist es vielleicht Zeit, in sich zu gehen und Ziele zu definieren, die man ganz allein und für sich durchzieht. Lesenswert!

Mittwoch, 17. April 2013

The Life of Cycle – Urban Cyclists in Berlin

The Life of Cycle – Urban Cyclists in Berlin from Gestalten on Vimeo.

Sie sind Hingucker unter all den Einheits- und Leihrädern in Berlins Mitte: Die feinen und individuellen Räder, die hier gezeigt und z.B. bei Cicli Berlinetta gebaut werden. Fahrradfahren ist in Berlin populärer denn je, erhitzt die Gemüter auf Knopfdruck und tut trotz zugeparkten, z.T. maroden und vollen Radwegen gut. (Wenn man das Glück hat, nicht zu den Hauptverkehrszeiten unterwegs sein zu müssen.) Im Film spricht Gestalten.tv mit Dustin Nordhus von Berlin’s Cicli Berlinetta und Anna Valtonen von Pelago Bicycles über das Rad als “an object of desire for everyone“.

Mittwoch, 17. April 2013

Your bike becomes a part of you that you can’t forget. A temporary body part that changes your perception of space and distance.

Your bike becomes a part of you that you can’t forget. A temporary body part that changes your perception of space and distance.

Quote Via cyclelove.

In “A second hand bicycle saved my life” beschreibt James Greig seinen Weg vom genervten Londoner Bus- und Bahnbenutzer zum passionierten Radfahrer mit gefühlt glücklicheren und befreiterem Leben. Schön zu lesen. Wer viel Rad fährt und das mag, wird vieles wieder erkennen.

Montag, 15. April 2013

Zog nach New York und nahm sich vor, jedes Haus dort zu zeichnen

So könnte man das Vorhaben von James Gulliver Hancock zusammenfassen, das jetzt in Buchform vorgestellt wurde. “All the Buildings in New York (That I’ve Drawn So Far)” zeigt seine besten Zeichnungen, die bisher im Rahmen des Projekts entstanden sind. Der Mann, der von sich selbst sagt, dass er sich krank fühlt, wenn er nicht zeichnen kann, stammt eigentlich aus Australien. Viele seiner Zeichnungen, die sowohl auf Servietten, Sketchbooks aber auch im Studio entstanden sind, veröffentlicht er auch auf dem Blog zum Projekt All the Buildings in New York. Dort lassen sich die schon gezeichneten Häuser auch nach Typ und Stadtteil filtern. Weniger zieht es ihn zu den bekannten Attraktivitäten. Viel eher widmet er sich Gegenden, zu denen er eine persönliche Beziehung hat. James Gulliver Hancock merkt selbst an, dass es sich um ein Projekt handelt, dass als “sightly obsessional” bezeichnet werden kann ;-).

All the Buildings in New York from Marisa Guzman-Aloia on Vimeo.

Montag, 8. April 2013

2000 und was früher die Zukunft war

Wer schon etwas älter ist, erinnert sich gut an das Gefühl, dass mit dem Jahr 2000 so irgendwie “die Zukunft” verbunden war. Als Kind in den Siebzigern hatte ich doch insgeheim gehofft, dass die Menscheit sich zumindest dann von einem Ort zum anderen Beamen (per Teleportation) können würde. Naja … Gestern las ich mit viel Freude den Artikel “2000, the Year Formerly Known as the Future” von David Bauer bei Medium.

Auf wirklich erfrischende Weise ruft er in Erinnerung, wie sehr uns Dinge heute zur Selbstverständlichkeit geworden sind, an die man im Jahr 2000 noch nicht wirklich glauben konnte. Das beginnt mit dem heute zumindest für mich selbstverständlichen morgendlichen ersten Blick auf das Smartphone, führt über Zeiten ohne Twitter, Facebook und Google Maps über das Brennen von CDs (so ganz ohne Dropbox) und dem einfachen Telefonat hin zur Feststellung, dass nicht mal Abschalten und einen Kurzurlaub planen, so leicht war, wie heute.

Es ist vielleicht eine gute Idee, ab und an mal darüber nachzudenken, mit welchen Erwartungen und Hoffnungen man selbst durch all die Jahre und Erquickungen gegangen ist – und sich wie in meinem Falle einfach mal darüber zu freuen, was uns heute zur Verfügung steht.

Donnerstag, 4. April 2013

Introvertiert vs. extrovertiert

The truth about the difference between introverts and extroverts lies in how personal energy is used and gained. Introverts need a lot of recharging time to gain energy. Being out-and-about, especially in social situations, is draining. Alone time is the only way to get that energy back. For me, it’s a lot of alone time. Not sitting in a dark cave staring at the wall, but somewhere comfortable where I can do other activities I enjoy. Laying on a hotel bed catching up on the internet totally counts. At home cooking dinner totally counts. Even reading a book at a coffee shop counts.

Chris Coyier über den ganz entscheidenden Unterschied im Leben introvertierter und extrovertierter Menschen. Lesens- und merkenswert!

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