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Gedanken & Bilder von Manuela Hoffmann

Freitag, 15. Februar 2013

Gelesen und markiert 03/13

“Sitzen ist das neue Rauchen” sagt Nilofer Merchant für den Harvard Business Review. Viele von uns verbringen heute die meiste Zeit des Tages am Schreibtisch. Verabreden tut man sich dann für Treffen in Cafés etc. Während meine Oma früher gleich nach dem Aufstehen zunächst ungeduldige Tiere und ihren Garten versorgte, bevor sie zwei Stunden später am Frühstückstisch saß, schaffe ich es – gerade im Winter – schnell nachdem der Kind-Frühstück-Schule-Morgentrott absolviert wurde, am Schreibtisch zu landen. (Mein Rad und ich freuen uns auf Plusgrade.) Und damit bin ich kein Einzelfall. Für die meisten Menschen heutzutage beginnt der Tag mit dem Blick auf das Smartphone, und hier nicht nur auf die Wecker- App. Schnell werden die wichtigsten Apps gecheckt… Die viele Sitzerei wirkt sich ungünstig auf den Stoffwechsel und die Anfälligkeit für Krankheiten vielerlei Gestalt aus. Merchant entschloss sich zu einem Wandel: Kurzerhand wurden Café-Meetings zu Lauf-Treffen, was sich als große Erleichterung für die meisten Teilnehmer herausstellte. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass schon die Anschaffung eines fitbit ein großer Ansporn diesbezüglich sein kann. (Leider gibt es noch keine wirklich gute Lösung für Radfahrer diesbezüglich. Aber im Gegensatz vielen anderen Diensten, erlaubt fitbit das Nachtagen von Aktivitäten via App.)

Wesley Verhoeve wiederum rät dazu, öfter in Cafés zu arbeiten. Ihm geht es nicht um Fitness und Gesundheit sondern um das Arbeitsklima, das im Büro nicht immer optimal ist. Er führt die Ablenkung durch Kollegen oder das Homeoffice im Ganzen und die immer währende Routine als Negativpunkte an. Das Arbeiten an verschiedenen Orten, bringe frischen Wind in die eigene Planung, so Verhoeve.

Das Thema Uhren wurde in der vergangenen Woche dank Spekulationen um eine Art iWatch von Apple rege diskutiert. “Stop treating your phone like a pocket watch” sagt David Yanofsky und umreißt die bisherigen Entwicklungen zum Thema kurz.

Multi-device interaction only makes more and more sense considering the trend in smart phone sizes, making it harder to pull so-called phablets out of a pocket. We’ve seen watches, Walkmen, radios, cell phones, address books, calendars, checkbooks, and even wallets combine into multi-function devices. Android, iOS and Windows devices are now capable of replacing all of them. All the while we’ve ignored the most convenient place to keep track of all that information. Pockets are where we store our lint. Nascent information could easily be made available on our wrists. It’s high time.

(via Stop treating your phone like a pocket watch – Quartz)

Und wieder eine weitere Methode, Aufmerksamkeit (von wichtigeren Fragen) abzuziehen und das Gehirn mit mit vielen kleinen Entscheidungen zu ermüden. Decision Fatigue, anyone?

No matter how rational and high-minded you try to be, you can’t make decision after decision without paying a biological price. It’s different from ordinary physical fatigue — you’re not consciously aware of being tired — but you’re low on mental energy.

(via Do You Suffer From Decision Fatigue?)

Themenwechsel: Matt Gemmell macht sich in “The Unfollower” Luft indem er kategorisiert, was ihm an Typen im sozialen Netz über den Weg läuft. Für jeden Leser, der sich schon einmal über die Form mancher Kommentare geärgert hat, ist das ein absolut lesenswerter Beitrag.

In a personal capacity, though, let’s have a bit of humanity. Tone down the entitlement, and the editing, and the hurt-you-back “I’m unfollowing”. It’s unnecessary, and it only reflects poorly on you.

(via The Unfollower – Matt Gemmell)

Maria Popova liefert am laufenden Band interessante Artikel zu den unterschiedlichsten Themenbereichen für ihr Projekt Brain Pickings. Von den “9 Rules for Success by British Novelist Amelia E. Barr, 1901“, die offensichtlich schon 1901 aufgeschrieben werden mussten, ist mir vor allem Nummer 6 in Erinnerung geblieben: Alles braucht seine Zeit.

Everything good needs time. Don’t do work in a hurry. Go into details; it pays in every way. Time means power for your work. Mediocrity is always in a rush; but whatever is worth doing at all is worth doing with consideration. For genius is nothing more nor less than doing well what anyone can do badly.

(via 9 Rules for Success by British Novelist Amelia E. Barr, 1901 | Brain Pickings)

Außerhalb von Webdev und Texten habe ich mich in den letzten Tagen über die Entdeckung von Writing Kit gefreut, mit dem das Bloggen vom iPad unglaublich praktisch wird. Außerdem durfte ich schon eine Woche meine Mails mit Mailbox verschieben und finde das immer noch recht großartig. 6Wunderkinder hat gestern eine iPad-App für Wunderlist2 veröffentlicht. Yeah :-).

Spaziergang durch den Bürgerpark Pankow
Spaziergang durch den Bürgerpark Pankow (Flickr)

Zu guter Letzt: Während meiner Zeit am Meer habe ich festgestellt, dass Instagram als Netzwerk mir insgesamt mehr Zeit raubte, als ich es mir eingestand. Man kann seine Zeit prima mit vielen schönen Fotos verbringen, diese herzen und kommentieren. In zunehmendem Maße, war ich aber dabei, die Welt durch eine Art quadratische Mobilphonebrille zu sehen, die fast jede Türe oder jede Person für ein Foto interessant machte. Nun habe ich mich entschlossen, diese Brille für eine Weile abzusetzen. Ich nehme Türe und Person für mich als Momentaufnahme wahr und mit. In meinem Kopf. Das fühlt sich gut an und lässt Raum für andere Entscheidungen.

Update: Alle Artikel, die oben genannt wurden, habe ich in dieser Readlist zusammengestellt. So lassen sie sich zusammen als eBook z.B. bei Readmill und auf iPad und Kindle lesen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Kreativität braucht Rituale … Und Chaos

Die Schönheit des Denkens und kreativen Tuns entfaltet sich oft innerhalb von verlässlichen Alltagsritualen. Die sich selbst steuernde, autopoietische Aktivität des Gehirns funktioniert am besten in Ruhe oder im Rahmen routinierter Abläufe. Und gerade nicht, wenn man sich aufregt oder ängstigt.

(via “Kreativität kann man sich aneignen”)

Zeit Online geht dem Phänomen Kreativität in einem Interview mit Rainer Holm-Hadulla, Professor für Psychotherapeutische Medizin, auf den Grund.

Wer tiefer in das Thema eindringen möchte, sollte unbedingt The Creative Habit (Amazon-Link) von Twyla Tharp lesen. Ich habe das Buch vor einigen Jahren gelesen und fand es sehr aufschluss- und hilfreich.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Relax! … iPad-Experiment

Tony Schwartz schrieb für die NYT in “Relax! You’ll Be More Productive” das, was wir alle wissen und doch gesellschaftlich nicht geregelt kriegen: Viel hilft nicht viel. Mehrere aktuelle Studien werden zitiert, die belegen, dass Schaffenskraft und Kreativität nicht unendlich erneuerbar sind und das “Durchhalten und Durchziehen bis zur Erschöpfung” sie schnell in die Knie zwingt.

More and more of us find ourselves unable to juggle overwhelming demands and maintain a seemingly unsustainable pace. Paradoxically, the best way to get more done may be to spend more time doing less. A new and growing body of multidisciplinary research shows that strategic renewal — including daytime workouts, short afternoon naps, longer sleep hours, more time away from the office and longer, more frequent vacations — boosts productivity, job performance and, of course, health.

(via Relax! You’ll Be More Productive)

By managing energy more skillfully, it’s possible to get more done, in less time, more sustainably.

(via Relax! You’ll Be More Productive)

Klingt gut. Ein lesenswerter Artikel.

Dieser Beitrag ist der erste, den ich testweise via Writing Kit am iPad geschrieben habe. Writing Kit erlaubt es, Texte in Markdown zu schreiben und dabei gleichzeitig im Web und zum Beispiel auch in den eigenen Späterlesen-Texten zu recherchieren. Sehr spannend und gut gelöst.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Unterwegs

Laufen.
Nicht denken.
Atmen.
Auftanken.
Sehnsucht.

Winterpause am Strand von Zingst
Winterpause am Strand von Zingst

Zugewehte Buhnen im Nationalpark
Winterlich zugewehte Buhnen im Nationalpark

Februarsturm in Ahrenshoop
Februarsturm in Ahrenshoop

Das Haus am Meer
Das Haus am Meer

Zwei halbe, zwei volle Tage am Meer. Lang genug um klarer zu denken, kurz genug um sofort wieder losfahren zu wollen. (Das nächste Mal mit dann aber mit dem Rad durch die Sonne ;-).)

Montag, 21. Januar 2013

Gelesen und Markiert 02/13

Eine ziemlich anstrengende Woche, in der ich trotz Erkältung nicht so richtig zum Lesen gekommen bin, liegt hinter mir. Kurzweiliges und Tiefgründigeres, das mich etwas länger beschäftig hat, war trotzdem dabei. Momentan lege ich alle gelesenen Artikel in Evernote ab (um später mal einen Überblick zu haben, was und wie viel eigentlich durch Instapaper und Co. fliesst). Darunter befindet sich Folgendes:

Cola macht schlank und depressiv, wie alle Softdrinks. Kaffee wirkt einer Depression entgegen, wenn man mehr als vier Tassen täglich trinkt. Nur kommt da dann die Sache mit dem Koffein ins Spiel, das allerhand Unwohlsein erzeugen kann. Twitter kann helfen, persönliche Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und ja, sogar Diäten besser durchzuhalten. Wer sich bewegt, hilft seinem Körper, besser einschätzen zu lernen, wann er satt ist, sagt Gretchen Reynolds in der NYT. Woody Allen ist bekennender Hypochonder, oh Pardon: „Alarmist“ und natürlich begnadeter Texter. Amüsant und unterhaltsam ist deshalb sein „An Inside Look“ in der Times. Zum Abschluss dieses doch recht medizinisch geratenen Komplexes dieser Woche (erkältungsbedingt?) berichten Ärzte im Guardian, was sie aus ihrer Erfahrung ganz sicher nicht für sich selbst in Erwägung ziehen würden.

Inklusion ist in Berlin momentan ein hoch diskutiertes Thema. Norwegen ist uns da schon um Einiges voraus. Hier werden seit den 70er Jahren, Behinderte zusammen mit Nicht-Behinderten unterrichtet. Nikolai ist blind und geht in die 9. Klasse. Etwas mehr über seinen Alltag erfahren wir in diesem Bericht bei Arte. Er zeigt aber auch, dass Blinde bei aller Inklusion das starke Bedürfnis verspüren, sich mit anderen Blinden auszutauschen. Egal, wie und wo gelernt wird: Motivation ist alles, auch in Mathe.

Ernährungstechnisch und wirtschaftspolitisch hat mich der Artikel zur Massentierhaltung einmal mehr über meinen eh schon sehr spärlichen Fleischkonsum nachdenken lassen.

Es sind Bilder, der jeden erschaudern lassen, der sie einmal gesehen hat: Hühner, die im Millisekunden-Takt von Maschinen getötet werden. Küken, die geschreddert werden, weil sie männlich sind, und sich darum ihre Mast nicht lohnt. Schweine, denen die Ringelschwänzchen abgeschnitten werden, weil sie sich die sonst unter dem Stress der Massentierhaltung gegenseitig abknabbern würden.

Deutschland wird immer mehr zum Massenfleischproduzenten für die Welt.

Mit einer anderen Art von Wertschöpfung beschäftigt sich Dirk von Gehlen und spricht über den Wandel, den Journalismus heute erfährt, über Vertrauen und auch, wie heute dafür bezahlt wird.

Recht altmodisch wahrscheinlich in diesem Zusammenhang, habe ich ein Digi-Probe-Abo von Die Zeit abgeschlossen und freue mich auf das, was künftig auf iPad und Co. landen wird.

Ich habe gewonnen! Dank Readmill und Rosenfeld Media darf ich nun See What I Mean – How to use Comics to communicate Ideas von Kevin Cheng mein eigen nennen. Außerdem habe ich sehr nettes Feedback zu meinem Buch bekommen. Dankeschön :-).

Reiher am Wannsee
Eisige Kälte zwingt uns in Berlin momentan dazu, Lage über Lage anzuziehen, bevor wir das Haus verlassen. Die Reiher am oder besser auf dem Wannsee sind da abgehärteter :-).

Montag, 14. Januar 2013

Gelesen und Markiert 01/13

Letzten Montag begann mit Ferienende und Schulbeginn für mich auch wieder der normale Arbeitstrott. Die Zeit, in der sich mein Instapaper den Tag über füllt und idealerweise abends wieder etwas leert. Was hängenblieb waren z.B. folgende Beiträge:

Zu Jahresbeginn tragen sich viele mit den Gedanken, ein „besseres“ Leben zu führen, bewusster zu leben, besser zu essen, … Yvetta Fedorova klärt in diesem Zusammenhang über Food Myths auf. Im Tagesspiegel weist Hartmut Wewetzer darauf hin, dass etwas Übergewicht offensichtlich ganz gesund ist. Die gleiche Studie wie er hat auch die NYTimes gelesen und bezeichnet es als „Our Imaginary Weight Problem“. Auch sehr beliebt zu Jahresbeginn ist es ja, sich auszumalen, wie das oder die kommenden Jahre wohl werden. Dabei sehen wir keine allzu großen Unterschiede zu unserem jetzigen Selbst (obwohl wir uns in der Vergangenheit ja ziemlich gewandelt haben). Dieses Phänomen bezeichnet man als „end of history illusion“ in dem wir unser Entwicklungspotential für die Zukunft weitestgehend unterschätzen und annehmen, wir werden in Grundzügen bleiben wer wir jetzt und wie wir jetzt sind. Die Süddeutsche meint zur gleichen Studie: „Für immer ich“.

Die Sesamstrasse wird 40 und hat eine ganze Generation geprägt. Bei „Shouting Into The Void“ macht man sich Gedanken über die Big Bang Theory und stellt zusammenfassend richtig fest: „We aren’t laughing with Leonard, Sheldon, Raj and Howard. We’re laughing at them. Chuck Lorre has given us four exceptionally intelligent, nerdy main characters and he’s positioned us as an audience against them.“

Mit dem Thema Tod und Social Media wurden wir in der letzten Woche mehrmals konfrontiert. In New York kamen mehrere Menschen unter einem Zug ums Leben. Mit der Wirkung auf die Bahnangestellten befasst sich „Subway Deaths Haunt Those at Trains’ Controls“. Aaron Swartz, der Mitbegründer von Reddit und Creator von RSS nahm sich Ende der Woche das Leben. Bereits 2010 nahm sich Dylan Yount das Leben als er in San Francisco von einem Hochhaus sprang. Das Verstörendste daran: Über 45 Minuten twitterten unten die Menschen, schrieben sich SMS und Facebook-Nachrichten, sendeten Fotos und warteten. Albert Samaha berichtete darüber Anfang des Jahres in „Public Influence: The Immortalization of an Anonymous Death“.

Die Generation Internet braucht Schutz“ sagt Johnny Haeusler in der WIRED. Zusammen mit seiner Frau hat er das Buch „Netzgemüse“ zum Thema veröffentlicht, das auf mich schon als eBook wartet.

Erziehen wir dieses Gemüse frei von Klischees? Lesenswert dazu in der ZEITOnline „Das sind JUNGS!“. Für die Süddeutsche befasst sich Harald Eggebrecht in „Robinson Crusoes furchtbar korrekte Abenteuer“ mit Änderungen in Kinderbuch-Klassikern.

Noch einmal gelesen habe ich „The Way I Work“: Jason Fried von 37Signals berichtet über sein Leben und seinen normalen Tagesablauf. Da 37Signals ja doch ihren sehr eigenen und gleichzeitig sehr erfolgreichen Weg gehen, ist das eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die selbständig oder freiberuflich arbeiten.

Ryan Block verlässt Instagram nicht aus den in letzter Zeit so häufig diskutierten Gründen, nein, er stellt in „Why I’m Quitting Instagram“ eine Frage, die wir uns viel zu selten stellen: „Why stay?“.

Joel Gascoigne hat alle Benachrichtigungen an seinem iPhone abgeschaltet und empfiehlt das jedem Smartphonebesitzer in „Zero notifications“. Alle Benachrichtigungen werde ich ganz sicher nicht abschalten. Die Dienste, die „durchkommen“ wird sicher jeder genauestens geprüft haben. Allerdings habe ich mich zu Beginn des Jahres einiger Dienste entledigt, bei denen ich z.T. eh nur angemeldet war. Auch jeder Newsletter, der in meiner Mailbox gelandet ist und für mich nicht von Interesse war, wurde bisher abgemeldet. Das ist auch schon einmal ein gutes Gefühl.

Ich wünsche einen guten Start in die nächste Woche mit meinem absoluten Lieblingsshot der letzten. Bei einem Spaziergang beobachteten wir eine aufgescheuchte Krähenkolonie.

Krähenkolonie

Das war der erste Wochenrückblick dieses Jahr (von hoffentlich vielen ;-)).

Montag, 10. Dezember 2012

Lesenswert: „Drüberleben“ & „Die Vermessung der Welt“

Zwei Bücher, wie sie wahrscheinlich thematisch unterschiedlicher nicht sein könnten, habe ich in den letzten Wochen als eBook gelesen. Beide haben sich fast wie von allein gelesen und deshalb möchte ich sie hier eben empfehlen. Zu Büchern komme ich immer irgendwie über die verschiedensten Ecken und nicht unbedingt immer dann, wenn sie gerade auf den Hit-Listen stehen.

Cover: Drüberleben
Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein“ von Kathrin Weßling
Cover Kehlmann, Die Vermessung der Welt
Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann

Drüberleben“ hatte ich schon länger auf dem Wunschzettel, da ich schon das Blog sehr gern gelesen habe. Es geht um Ida, ihre Depression, ihren erneuten Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik und das, was sich daraus entwickelt. Das Buch habe ich unheimlich schnell gelesen. Es ist klug, feinsinnig, bissig und auch witzig geschrieben. Ein sehr gutes Buch, das man nach dem Lesen noch mit sich rumträgt. Im Kopf.

Die Vermessung der Welt“ gibt dem Leser einen rasanten Einblick in die Lebenswege zweier sehr individueller Persönlichkeiten: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauss. Während ich von Humboldt doch schon Einiges wusste – und er mir nach kürzlichen Besuchen im Berliner Naturkundemuseum wieder präsent war, hatte ich mir über Gauss nicht mehr Gedanken gemacht, als das die Schule mit sich gebracht hatte. Umso netter fand ich diesen amüsante geschriebenen Roman, der sich leicht mal ebenso weglesen lässt. Unterhaltsam.

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