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Gedanken & Bilder von Manuela Hoffmann

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Vielen Dank für das Leben

Hörbuch: »Vielen Dank für das Leben« von Sibylle Berg, gelesen von Gustav Peter Wöhler

Hörbuch Cover
»Vielen Dank für das Leben« von Sibylle Berg, gelesen von Gustav Peter Wöhler. Hörbuch bei Amazon (Partnerlink)

Es ist ein berührendes und bedrückendes Buch. Eines, das man im Kopf mit sich trägt, lange nachdem das letzte Wort verhallt ist. Beim Hören stellte sich bei mir nie diese gewisse Zufriedenheit ein, immer blieb ich angespannt und wollte manchmal auch gar nicht mehr wissen, was noch im Leben dieses ganz besonderen Menschen Toto geschehen wird. Dieses “und weiter”, das die einzelnen Abschnitte voneinander trennt und von Gustav Peter Wöhler so pointiert vorgetragen wird: Es lässt einen oft denken, “Nein, nur nicht weiter.” Es ist ein vielschichtiges Buch: Scharf, zynisch, brutal, ehrlich, sarkastisch und gleichzeitig einfühlsam und wunderschön.

Hörbücher nehme ich meist mit aufs Rad, da mir Musik gerade bei längeren Fahrten auf die Dauer zu langweilig geworden ist. Mit diesem Buch war ich gefühlt schneller unterwegs und so richtig unentspannt – obwohl es auch Stellen gab, an denen ich ob der messerscharfen z.T. humorvollen Beschreibungen unserer Gesellschaft, auflachen musste. Zu Ende gehört habe ich es dann doch Zuhause, weil ich gespannt war, wie ein so bedrückendes Buch seinem Titel »Vielen Dank für das Leben« am Ende noch gerecht werden will.

Als Hörbuch sehr zu empfehlen.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Radgesundheit in Zahlen

Das Radfahren gesund ist, wissen wir ja alle. Was ich bis eben nicht wusste, ist dass es einen “Gesundheitsgewinn” beim Radfahren gibt, den man in Zahlen ausdrückt. Dem ist aber wohl so, denn das Fahrradportal des BMVBS schreibt:

Der Gesundheitsgewinn für eine Person durch den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad beläuft sich laut Untersuchung auf 1.310 Euro pro Jahr, auf 40 Jahre umgerechnet, rund 52.418 Euro. Die Gesellschaft gewinnt durch den Rückgang der Luftverschmutzung pro Person 33 Euro pro Jahr.

Na dann ab auf’s Rad. Noch ist es gar nicht so kalt :-).

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Keine Grenzen

Blind zu sein bedeutet, dass man mit den Augen nicht (genug) sehen kann. Mehr nicht, weniger auch nicht. Das ist jedem klar. 1 Blinde Menschen kompensieren das darüber, dass sie andere Sinne intensiver zur Wahrnehmung einsetzen: Riechen, Tasten, Hören. In ziemlicher Perfektion zeigt das der einigen aus den Medien bekannte Daniel Kish mit der so genannten “Klick-Sonar-Technik“. Daniel hat die Klick-Sonar-Technik soweit perfektioniert, dass man ihn (per Video im Netz) bei individuellen Bergwandertouren oder Radfahrten begleiten kann. Daniel Kish ist selbständig, unabhängig und eben blind.

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