01.07.2009
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Für die Teilnahme an der »Flickr Twitter Beta« habe ich ein Geschenk von Flickr bekommen: Drei Monate Pro-Mitgliedschaft kostenlos. Schööön!
Was hat es mit Flickr und Twitter momentan auf sich? Es ist nun möglich, die eigenen Bilder leicht zu twittern. Dazu stellt man Twitter als Blog ein und verwendet zum Zwitschern des Bildes das Bloggen-Icon.
Man kann in der Provence die Kunstdenkmäler systematisch untersuchen,
auf Stilreinheit, Baualter und Grundriss; man kann den Olivenhandel
statistisch und tabellarisch darstellen, dass es nur so saust vor
Zahlen – man kann aber auch in diesem wunderschönen Lande spazierengehen.
(Kurt Tucholsky)
Per Mail via Homepage der Universitätsbibliothek der HSU Hamburg : MyLibrary : Zitat des Tages
Warum sagen wir: die Zeit vergeht? Und nicht ebenso betont: sie entsteht?
(Alexander Kluge)
Per Mail via Homepage der Universitätsbibliothek der HSU Hamburg : MyLibrary : Zitat des Tages
Für alle Zeichen-Freunde hat VECTORTUTS eine lange Liste mit 40 Tutorials für fortgeschrittene Zeichen-Techniken zusammengestellt. Dabei werden traditionelle Techniken ebenso beachtet wie digitales Arbeiten.

I love you more than ______ is an exploration into the wonderful world of love. Paperwhite studio wants to depart from the cliche valentines sentiment and find out the real things we are willing to put in second place for love.
Und jeder kann mitmachen! Via swissmiss.
Wenn auch der Beginn der Aktion über die ich kurz berichten möchte, schon einen Monat zurückliegt, möchte ich es doch nicht versäumen, darüber zu schreiben.
Moment 1
Sehr angenehm überrascht war ich, als sich der Inhalt eines »nicht bestellten« Päckchens als digitaler Fotorahmen mit keinen Nachrichten und schönen aber wenig »verratenden« Bildern entpuppte. Da ich schon öfter an so genannten Blogger-Aktionen teilnehmen »durfte«, war ich natürlich gespannt, was sich hinter diesem attraktiven Geschenk verstecken würde. Ein weiterer Hinweis wurde für den 13. August versprochen. Da war ich dann erst mal im Urlaub.

Moment 2
Einige Tage nach meiner Rückkehr und auch der des Nachbarn, der das nächste Päckchen während meiner Abwesenheit entgegengenommen hatte, erhielt ich dann die Auflösung des Appetithäppchens: Das Buch »Der entscheidende Moment« von Joe McNally, erschienen bei Addison-Wesley. In einem Leaflet zum Buch wird es beworben mit den Worten »Bilder zum Niederknien … und praktische Anleitungen, wie die Fotos entstanden sind«. Na wenn das mal nicht ein vollmundiges Versprechen ist, das einem Foto-Begeisterten das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Zu viel versprochen?

Moment 3
Keineswegs. Der Autor Joe McNally arbeitete als international anerkannter Fotograf für National Geographic oder LIFE. Doch in diesem Buch geht es nicht darum, das Können des Fotografen zur Schau zu stellen, sondern darum, anhand von Anekdoten und Fotografien zu vermitteln, wie es ist Fotograf zu sein und worauf es bei einem Bild ankommt. Und das gelingt sehr überzeugend. Dabei wird erzählt, in welcher Umgebung, in welcher Situation die Bilder entstanden und worauf besonderer Wert gelegt wurde. Und dabei werden tausend kleine Tricks nett verpackt an den Leser weitergegeben. »Der entscheidende Moment« ist ein Buch, das nicht nur sehr schöne Bilder zeigt und Wissen zum Thema Fotografie vermittelt. Es ist auch wirklich spannend, gut zu lesen und sicher für jeden ambitionierten Fotografen interessant, denn es spiegelt etwas von der Freude und dem Kribbeln wider, das man beim Fotografieren verspürt.

Ich bin dem Velag und im Besonderen Pia Kleine Wieskamp wirklich dankbar für diese Aktion
. Pia berichtet übrigens in mehreren Teilen in ihrem Blog über die Hintergründe und auch die Erfolge und Lehren aus der Aktion.
Link zum Buch beim Verlag: Der entscheidende Moment
Link zum Buch bei Amazon (Affiliate): Amazon.de: Der entscheidende Moment: Ein Weltklasse-Fotograf packt aus.

Macht der Buenos Aires Zoo mit den »Get much more for much less« für sich. Weitere Beispiele hat Toxel.com. Gefunden bei Photoshelter.
Da kommt man nach zwei Wochen fast kompletter Internet-Abstinenz mit vielen guten Vorsätzen für die zu verkürzende Zeit vor dem Computer aus dem schönen Urlaub zurück und schon ist man nur wegen dieser kleinen Twitter-Avatar-Manga-Geschichte unversehens wieder mitten drin, im Netzrauschen. Aber genau diese Dinge sind es auch, die gerade Twitter immer wieder spassig machen. Die guten Vorsätze hinsichtlich weniger Zwischenrauschen und mehr Konzentration auf das Wesentliche werden hoffentlich trotzdem Spuren hinterlassen. Dazu mehr zu anderer Zeit.
Ach ja, ich bin also wieder da – nach zwei Wochen Schweden. Die Zeit dort ist wieder vergangen wie im Fluge und war unglaublich erholsam und schön. So schön, dass ich mir nicht vorstellen könnte, im nächsten Jahr ein anderes Ziel zu wählen, höchstes einen anderen, mir noch unbekannten Teil des Landes.
Ich bedanke mich für die verschiedenen Mails, Rezensionen zum Buch und Kommentare, die mich in der Zwischenzeit erreicht haben und werde versuchen, diese bald zu beantworten. Allerdings bin ich noch nicht wieder »voll im Dienst« sondern habe noch frei. Dieses Set bei Flickr wird sich in den nächsten Tagen deshalb auch mit Impressionen der letzten 14 Tage füllen.