Flim­me­rings, das Web­log von Lau­ren Rosenbaum

Anne von Lauren Rosenbaum

Lau­ren Ro­sen­baum ist eine Mama, die für ihr Le­ben gern fo­to­gra­fiert. Ich bin schon seit Jah­ren ein Fan ih­rer auf Flickr ver­öf­fent­lich­ten Bil­der. Nun hat sie ein Blog ge­star­tet auf dem sie un­ter an­de­rem er­klärt, wie sie ihre Fo­tos be­ar­bei­tet. Wer gern fo­to­gra­fiert und die Bil­der auch be­ar­bei­tet, sollte sich die­ses Blog viel­leicht in die Le­se­zei­chen legen.

Bild­quelle: Lau­ren Ro­sen­baum auf Flickr.

Crea­tures of Wisdom

Synaptic-Stimuli-Wisdom

Mi­chael Chi­chi hat für Syn­ap­tic Sti­muli in Crea­tures of Wis­dom ei­nige der be­ein­dru­cken­den Ar­bei­ten von An­d­rew Zu­cker­man ge­gen­über­ge­stellt. Zu­sätz­lich gibt es auch das Promo-Video zu »Wis­dom«. Ich finde die Aus­wahl sehr ge­lun­gen: Syn­ap­tic Sti­muli » Crea­tures of Wis­dom.

Pro­jekt 365: Ein Jahr danach

Zeit, ein kur­zes Re­sü­mee zu zie­hen, was mein Vor­ha­ben 365 an­geht. Vor ei­nem Jahr hatte ich es mir vor­ge­nom­men, täg­lich ein Foto zu Flickr zu schi­cken. Wenn ich mir heute mein 365er-Album an­schaue, sehe ich 313 Fo­tos. Hat also nicht ganz ge­klappt ;-) .

Wie­der mal durfte ich fest­stel­len, dass ich eher in Wel­len ge­trie­ben werde als ste­tig ei­ner Sa­che nach­zu­hän­gen. Na­tür­lich gab es Tage, an de­nen ich tat­säch­lich und wirk­lich keine Zeit frei­schau­feln konnte, dem Pro­jekt nach­zu­ge­hen. Aber es gab auch die Tage, an de­nen ich ein­fach nicht wollte. Was hat es mir im Rück­blick ge­bracht? Viel. Al­lein das viele Fo­to­gra­fie­ren von öfter auch we­ni­ger spek­ta­ku­lä­ren Din­gen hat mich in mei­ner per­sön­li­chen Sicht wei­ter­ge­bracht. Ich bin ehr­li­cher ge­wor­den, was die Bil­der und auch die Kom­mu­ni­ka­tion dar­über angeht.

Im Jahr 2008 ha­ben es ganze 65 mei­ner Bil­der nach Flickr Ex­plore ge­schafft. Was na­tür­lich nix über ihre Qua­li­tät aus­sagt, mich aber trotz­dem freut :-) . Ganz be­son­ders mag ich aus 2008 die fol­gen­den Fotos:

#

*, 90/365

Pictures of a picture book

Die beste An­schaf­fung aus fo­to­gra­fi­scher Sicht war für mich das Sigma 30mm/f1.4. Ein fan­tas­ti­sches Ob­jek­tiv für das, was ich mit mei­ner Ka­mera mache.

Und wie geht es nächs­tes Jahr wei­ter? Mit vie­len Bil­dern – wie­der auf Flickr, keine Frage – aber ohne 365 :-) . Ich werde ganz si­cher mehr Zeich­nen und den ei­nen oder an­de­ren Scan auf Flickr ar­chi­vie­ren. Diese klei­nen Jour­nale wer­den ja so viel wert­vol­ler, hat man sie erst voll­ge­malt ;-) . Mein Pa­per­blanks Jah­res­pla­ner war­tet schon dar­auf, ge­füllt zu werden.

Ich wün­sche al­len Le­sern ei­nen gu­ten Rutsch und ein ge­sun­des und gu­tes Jahr 2009. Passt auf Euch auf!

this isn’t happiness

new-york

Es gibt Tum­ble­logs wie Sand am Meer, viele mehr oder we­ni­ger span­nend. Bei mir per­sön­lich ist es häu­fi­ger so, dass mir die hö­here Posting-Frequenz von Tum­ble­logs im Ge­gen­satz zu »nor­ma­len« Blogs, schnell zu viel wird. Ganz an­ders ist das al­ler­dings bei this isn’t hap­pi­ness von Pe­ter Nidz­gor­ski. Un­glaub­lich, was er manch­mal in den Tie­fen des Net­zes aus­gräbt. Oben z.B. New York City im Sep­tem­ber 1946, auf­ge­nom­men von An­dreas Fei­nin­ger. Die­ses Bild ist Teil des LIFE-Bild-Archivs bei Google, das Bil­der den letz­ten Jahr­hun­der­ten – von 1750 an – für uns bereithält.

Poladroid-Bilder für den Mac

Poladroid

Es gibt eine Menge Photoshop-Aktionen, die da­bei hel­fen, Fo­tos im Stile al­ter Poladroid-Bilder zu be­ar­bei­ten. Nun gibt es für Mac-Nutzer eine kleine Free­ware, die dies auch kann: Pol­adroid ist aber vor al­lem vom Hand­ling her et­was ganz Be­son­de­res und al­lein aus die­sem Grund ei­nen Test wert.

Denn um ein Bild zu be­ar­bei­ten, zieht man es auf die Ka­mera. Diese »spuckt« dann nicht etwa das fer­tige Bild aus. Nein, man muss dar­auf war­ten oder es schüt­ten (!). Ganz wie im wah­ren Le­ben ent­wi­ckelt sich das fer­tige Bild nur ganz lang­sam. Auf je­den Fall ein Spaß! Die Test­bil­der sind in vol­ler Größe bei Flickr zu fin­den. Via Zoom­feed.

Flickr mit neuer Homepage

Willkommen bei Flickr!

Flickr star­tet bald mit ei­ner neuen Home­page. Wer Nut­zer ist und schon mal spi­cken möchte, kann das jetzt tun. Ein­fach auf der Home­page nach un­ten scrol­len und der Mel­dung »Pssst! Möch­ten Sie kurz ei­nen Blick auf Ihre neue Home­page wer­den?« fol­gen. Mehr dazu im Flickr Blog.

Drei Mo­mente …

Wenn auch der Be­ginn der Ak­tion über die ich kurz be­rich­ten möchte, schon ei­nen Mo­nat zu­rück­liegt, möchte ich es doch nicht ver­säu­men, dar­über zu schreiben.

Mo­ment 1

Sehr an­ge­nehm über­rascht war ich, als sich der In­halt ei­nes »nicht be­stell­ten« Päck­chens als di­gi­ta­ler Fo­to­rah­men mit kei­nen Nach­rich­ten und schö­nen aber we­nig »ver­ra­ten­den« Bil­dern ent­puppte. Da ich schon öfter an so ge­nann­ten Blogger-Aktionen teil­neh­men »durfte«, war ich na­tür­lich ge­spannt, was sich hin­ter die­sem at­trak­ti­ven Ge­schenk ver­ste­cken würde. Ein wei­te­rer Hin­weis wurde für den 13. Au­gust ver­spro­chen. Da war ich dann erst mal im Urlaub.

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Mo­ment 2

Ei­nige Tage nach mei­ner Rück­kehr und auch der des Nach­barn, der das nächste Päck­chen wäh­rend mei­ner Ab­we­sen­heit ent­ge­gen­ge­nom­men hatte, er­hielt ich dann die Auf­lö­sung des Ap­pe­tit­häpp­chens: Das Buch »Der ent­schei­dende Mo­ment« von Joe Mc­Nally, er­schie­nen bei Addison-Wesley. In ei­nem Leaf­let zum Buch wird es be­wor­ben mit den Wor­ten »Bil­der zum Nie­der­knien … und prak­ti­sche An­lei­tun­gen, wie die Fo­tos ent­stan­den sind«. Na wenn das mal nicht ein voll­mun­di­ges Ver­spre­chen ist, das ei­nem Foto-Begeisterten das Was­ser im Munde zu­sam­men­lau­fen lässt. Zu viel versprochen?

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Mo­ment 3

Kei­nes­wegs. Der Au­tor Joe Mc­Nally ar­bei­tete als in­ter­na­tio­nal an­er­kann­ter Fo­to­graf für Na­tio­nal Geo­gra­phic oder LIFE. Doch in die­sem Buch geht es nicht darum, das Kön­nen des Fo­to­gra­fen zur Schau zu stel­len, son­dern darum, an­hand von An­ek­do­ten und Fo­to­gra­fien zu ver­mit­teln, wie es ist Fo­to­graf zu sein und wor­auf es bei ei­nem Bild an­kommt. Und das ge­lingt sehr über­zeu­gend. Da­bei wird er­zählt, in wel­cher Um­ge­bung, in wel­cher Si­tua­tion die Bil­der ent­stan­den und wor­auf be­son­de­rer Wert ge­legt wurde. Und da­bei wer­den tau­send kleine Tricks nett ver­packt an den Le­ser wei­ter­ge­ge­ben. »Der ent­schei­dende Mo­ment« ist ein Buch, das nicht nur sehr schöne Bil­der zeigt und Wis­sen zum Thema Fo­to­gra­fie ver­mit­telt. Es ist auch wirk­lich span­nend, gut zu le­sen und si­cher für je­den am­bi­tio­nier­ten Fo­to­gra­fen in­ter­es­sant, denn es spie­gelt et­was von der Freude und dem Krib­beln wi­der, das man beim Fo­to­gra­fie­ren verspürt.

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Ich bin dem Ve­lag und im Be­son­de­ren Pia Kleine Wies­kamp wirk­lich dank­bar für diese Ak­tion :-) . Pia be­rich­tet übri­gens in meh­re­ren Tei­len in ih­rem Blog über die Hin­ter­gründe und auch die Er­folge und Leh­ren aus der Aktion.

Link zum Buch beim Ver­lag: Der ent­schei­dende Mo­ment

Link zum Buch bei Ama­zon (Af­fi­liate): Amazon.de: Der ent­schei­dende Mo­ment: Ein Weltklasse-Fotograf packt aus.

Port­fo­lio: Jo­nas Pe­ter­son Photography

Jonas-Peterson-Photography

Die Ar­bei­ten Jo­nas Pe­ter­sons sind mir auf Flickr {Pi­xel­Boy} be­geg­net. Ich finde sei­nen Um­gang mit Farbe, Kon­trast und Tie­fen­schärfe sehr be­ein­dru­ckend. Sehr se­hens­wert ist auch das in der Ent­ste­hung be­find­li­che Port­fo­lio des Australiers.

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